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Ortsinformation


Wäschenbeuren

Eine an sichtbaren Zeugnissen reiche historische Vergangenheit und
eine wechselvolle jüngere Geschichte haben Wäschenbeuren geprägt.
Die Landgemeinde genau im Schnittpunkt zwischen Filstal und
Remstal einerseits und zwischen Hohenstaufen und Schurwald
andrerseits gelegen, war zu einem Gutteil ihrer Geschichte eng mit
dem Haus der Staufer verbunden, was sich augenfällig im
Wäscherschloss, der am besten erhaltenen staufischen Burganlage
im Kreis Göppingen, dokumentiert. In der Geschichte der Gemeinde
spielen die Herren von Büren und die Staufer eine große Rolle. Einen
erheblichen Teil dieser Geschichte hat die Gemeinde auch Hildegard
von Eguisheim zu verdanken, die im Jahr 1042 Friedrich von Büren
geheiratet hat. Das Paar lebte in Büren (Wäschenbeuren), wo seine
7 Kinder geboren wurden. Zum Gedenken an Hildegard von Eguisheim
(zu Büren) ist im Wäscherschloss eine Büste ausgestellt. Zu den
Nachkommen der Hildegard von Egisheim zählt u.a. Friedrich
Barbarossa, der Stauferkaiser. Wäschenbeuren wurde erstmals 1271
als „Buron“ zusammen mit dem Wäscherschloss urkundlich erwähnt.


Die jüngere Vergangenheit hielt für Wäschenbeuren eine besonders schwere Prüfung bereit. Der Ort wurde bei einem Bombenangriff im April 1945 zu 2/3 zerstört. Die Schäden und die Notwendigkeit eines schnellen Wiederaufbaus in den Nachkriegsjahren ließen, wie auch andernorts, für Überlegungen zu einer sensiblen Ortsbildgestaltung nur wenig Raum.

Seit Anfang der 80er Jahre korrigierte man in Wäschenbeuren, mit der
Erarbeitung eines Entwicklungskonzepts, die negativen Auswirkungen
dieser Zeit. Die Erfolge des neuen Wegs sind für jeden, der mit
offenen Augen durch Wäschenbeuren geht, erkennbar und die
Einwohner der Gemeinde wissen an ihrem Wäschenbeuren neben
der landschaftlichen Umgebung und ruhigen Wohnlage mittlerweile
auch einen attraktiv gestalteten Ortskern und eine architektonisch
interessante Bürenhalle zu schätzen. Die ortsgestalterischen Erfolge
wurden bei verschiedenen Wettbewerben mit ersten Preisen gewürdigt.


Sehenswert

Burg Wäscherschloss
Das „Wäscherschlössle“ wurde in der Stauferzeit (vor 1271) errichtet.
Hinter dem Burgtor öffnet sich der trapezförmige Innenhof, der im
hinteren Teil von einem stattlichen Wohnbau mit einer bemerkenswerten
Fassadengliederung begrenzt wird. Einst war die Burg von Schutzwällen
umschlossen, die noch heute im Gelände sichtbar sind. Heute ist in der
Wäscherburg eine Staufergedächtnisstätte mit Museum untergebracht.
Längst kein Geheimtipp mehr sind die Konzerte und Veranstaltungen
in der Hochburg der mittelalterlichen Musik.
Kath. Pfarrkirche St. Johannes Evangelist
Die ursprüngliche Kapelle, deren Vorgeschichte in die
Zeit der Herren von Büren zurückgereicht haben dürfte,
war um die Wende vom 15. – 16. Jhdt. z klein geworden
und musste bis auf den Turm einem gotischen Neubau weichen.
Zu diesem wurde 1504 der Grundstein gelegt, der beim Neubau
im Jahre 1937 gefunden wurde. Eingeweiht wurde die Kirche
im Jahre 1507 mit dem einschiffigen rustikalen Langhaus und dem
heute unter Denkmalschutz stehenden Ostchor mit
Streben und Netzgewölbe.

Amtshaus am Marktplatz
Das Haus war Amts- und Wohnsitz der Vögte des Ritterguts und
wurde im Jahre 1588 erbaut durch die Herren Rechberg-Staufeneck,
bis 1806 Wohnung des Vogtes.

Rathausbrunnen
1992 erbaut und von Künstler Kurt Grabert entworfen erzählt der
Brunnen mit dem „Rad der Zeit“ auf eindrucksvolle Weise die ältere
und neuere Geschichte der Gemeinde.

Veranstaltungen

Beuremer Fasnet
Wäschenbeuren hat sich zur Narrenhochburg gemausert.
Vor allem der Fasnetsumzug am Fasnetssamstag lockt Tausende
von Maskenträger und Besucher in den Ort.

Pfingstmarkt am Pfingstmontag
Großer Krämermarkt mit Vereinhocketse,
Antik- und Trödelmarkt sowie Vergnügungspark

Die örtlichen Vereine bieten ein abwechslungsreiches
Kultur- und Sportprogramm während des gesamten Jahres.



Touren



Gastlichkeit Informationen

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Freizeit

2 Spielplätze im Außenbereich, 9 im Innerortsbereich.
Sehr gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz, z.B. Stauferlandradweg,
Vielfältige Angebote der örtlichen Vereine sowie der Volkshochschule

Örtliche Vereine
  • Turn- und Sportverein
  • Gesangverein Liederkranz
  • Musikverein
  • Akkordeon-Orchester
  • Guggenmusik Nausstragger
  • Brauchtumsverein
  • Ranzige Füchs
  • Kleidermarkt-Team
  • Schützengilde
  • Schwäbischer Albverein
  • Landfrauenverein
  • Kleintierzuchtverein
  • Förderverein Stauferschule
  • Förderverein Altenpflegeheim
  • Freiwillige Feuerwehr



Info

Rathaus
Telefon: 07172/92655-0
Telefax: 07172/92655-19
Einwohnerzahl: 3.940
Höhe: 390 – 430 m über NN
Fläche: 1296 ha

Schulen und Kindergärten

Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule
3 Kindergärten mit 6 Gruppen
Stauferschule