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Tourenplan - Wandertouren


R 01 - Zu Fuß


Niederstotzingen - Stetten ob Lontal -
Lonetal - Ruine Kaltenburg -
Charlottenhöhle - Ruine Güssenburg -
Giengen/Brenz

16 km, Zeit: 4 - 4 1/2 Std.


Wegbeschreibung

Dort, wo die Alb allmählich mehr und mehr abdacht, um sich
schließlich in den weiten, flachen Niederungen des Donaurieds zu
verlieren, liegt die Stadt Niederstotzingen (473 m). Hier wollen wir zu
einer Wanderung starten, in deren Verlauf sich ein Höhepunkt an
den anderen reiht. Der Start erfolgt am Bahnhof. Aus dem Gebäude
tretend, gehen wir rechts hinüber zum Bahnübergang. Hier biegen
wir bei der Bahnhofsgaststätte links ein in die Bahnhofstraße und
folgen der Markierung blaues Dreieck Richtung Kaltenburg-
Charlottenhöhle. Bei der Rechtsabzweigung der Straße nach
Giengen gehen wir mit blauem Dreieck geradeaus weiter durch die
"Bahnhofstraße". An der Straßengabelung beim Gänsebrunnen
gehen wir durch die "Große Gasse" und mit blauem Dreiblock
Richtung Stetten-Kaltenbug. Bei der nächsten Gabelung wandern
wir links mit blauem Dreieck Richtung Stetten- Lindenau (durch die
Straße "Im Städtle").

Unmittelbar nach dem Schloß bzw. der katholischen Kirche biegen
wir mit blauem Dreieck rechts ein in die "Schönstetter Straße". Wir
schreiten an der Schloßparkmauer entlang und erreichen bald das
Ende von Niederstotzingen, um hier rechts Richtung Stetten ob
Lontal weiterzugehen. Nach Passieren der Außenhöfe sind wir dann
allein in der freien Flur. Bei Verzweigung mehrerer Wege nach dem
links stehenden Flurkreuz folgen wir dem zweiten Feldweg links mit
blauem Dreieck. Von der gleich erreichten Anhöhe öffnet sich ein
schöner Blick über Niederstotzingen hinweg ins weite, fast
baumlose, wasserreiche Donauried und zur bayerischen Stadt
Günzburg sowie zum Kernkraftwerk Gundremmingen. Achtung! Der
weitere Streckenverlauf erfolgt kurz fast weglos am Acker entlang.
Bei Erreichen eines Fahrweges folgen wir dem blauen Dreieck links
Richtung Stetten, das wir rechts bereits sehen. Wir kommen in den
Wald und lassen uns dort vom blauen Dreieck leiten. Bald gelangen
wir hinein nach Stetten ob Lontal (495 m). Glanzstück ist hier die
von 1729-1733 von Christian Wiedemann erbaute barocke
Wallfahrtskirche "Mariä Himmelfahrt" Wir wandern durch die
Oberdorfstraße abwärts (Markierung rotes Dreieck HW 2 der Alb-
Südrand-Linie) und sind gleich bei der Kirche.

Aus der Kirche tretend, gehen wir links am "Adler" vorbei und folgen
weiter der Markierung rotes Dreieck. Achtung! Bereits nach wenigen
Metern gehen wir mit rotem Dreieck links abwärts und steigen
unmittelbar vor dem Friedhofseingang die Treppen hinab, um
danach links am Zaun entlang weiterzuschreiten. Danach geht's
rechts auf dem Sträßchen weiter und am Regenrückhaltebecken
vorüber. Bald steigen wir im Wald leicht bergan. Nach Waldende
sehen wir links drüben das Dorf Bissingen. Beim Strommasten
erreichen wir einen Feldweg und folgen ihm erneut zum Wald
hin. Dort schreiten wir mit rotem Dreieck hinab ins Lonetal, welches
geologisch sehr bedeutend ist.
Die Ur-Lone gehörte einst zu einem der ältesten Entwässerungs-
systeme in Süddeutschland. Ihr Einzugsgebiet reicht bis zum
Schwarzwald. Das Tal war ab Breitingen ein Trockental und führte
nur nach starkem Niederschlag oder nach einer plötzlichen
Schneeschmelze Wasser. Die Lone führt nach unseren
Aufzeichnungen erst seit ca. einem Jahr durchgehend Wasser.
Ob dies so bleibt ist zumindest fraglich.

Wir überqueren die Lonebrücke (westlich käme man zur bekannten
Vogelherdhöhle) und gehen im Rechtsbogen der Talstraße mit rotem
Dreieck links am kleinen Parkplatz vorbei und weiter Richtung
Kaltenburg, wobei wir gleich im Wald bergan steigen.
Bald erreichen wir die stolze, sagenumwobene Ruine Kaltenburg auf
einer Bergnase überm Hürbe- und Lonetal. Mit ihren umfangreichen
Mauerresten und massiven Ecktürmen bietet die Ruine einen tollen
Anblick. Auch ein Rastplatz mit überdachtem Unterstand ist
vorhanden. Die Geschichte erläutert eine Informationstafel. Die
beiden Ecktürme wurden begehbar gemacht und als Aussichtstürme
hergerichtet. Beim überdachten Unterstand gehen wir links an der
Feuerstelle vorbei und die Treppen hinauf. Bald wandern wir rechts
am Hang mit rotem Dreieck weiter und sind nach wenigen Minuten
beim Naturdenkmal Charlottenhöhle. Die 532 Meter lange Höhle
wurde am 7. Mai 1893 entdeckt und ist eine prachtvolle Schauhöhle.
Besuchszeiten jeweils ab Palmsonntag täglich von 8.30 Uhr bis
12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr, an Wochenenden
durchgehend. Sachkundige Führer stehen bis Oktober zur
Verfügung.

Vom Parkplatz unterhalb der Höhle wandern wir mit rotem Dreieck
über die Hürbebrücke zum Waldrand des Kagbergs und hier rechts
mit roter Raute weiter Richtung Burgberg. Am Fuße des Stettbergs,
wo die Markierung rote Raute im scharfen Rechtsknick nach
Burgberg zieht, wandern wir bei der Ruhebank unmarkiert links
aufwärts. Bei der Weggabel auf der Anhöhe nehmen wir den rechten
Weg. Bei der baldigen Wegkreuzung schreiten wir geradeaus weiter.
Nun wandern wir längere Zeit immer in gerader Linie dahin. Später
gehen wir leicht aufwärts und kommen - nunmehr mit rotem
Dreiblock - an einer einzelnen Scheuer vorüber. Bald sind wir auf
der Höhe von Hermaringen und dem Sportgelände rechts drüben.
Hier wandern wir links mit rotem Dreiblock hinüber zur nahen Ruine
Güssenburg, die noch einige stattliche Mauerreste aufweist. Von
hier haben wir einen schönen Blick nach Hohenmemmingen sowie
ins Brenztal nach Giengen und Hermaringen rechts. Mit rotem
Dreiblock steigen wir den Fußweg abwärts ins Brenztal Richtung
Giengen.

Auf einem Sträßchen schreiten wir rechts
hinüber zur B 492 und ihr entlang kurz
nach links. Nach der Parkbucht folgen
wir der Straße kurz rechts und biegen
nach wenigen Metern links ein auf den
Asphaltweg. Mit rotem Dreiblock geht's
am Zaun entlang und an dessen Ende
rechts den Fußweg aufwärts über die
Heide zu einem Sträßlein, auf dem wir
weiter bergan gehen.
Mit schönem Ausblick wandern wir über
den Höhenrücken dahin. Schließlich weis
uns der rote Dreiblock rechts zum Wald,
wo wir auf dem Fußweg abwärts steigen,

mehrere Treppen benützend. Dann gehen wir durch die
Bahnunterführung und links hinüber zum nahen Bahnhof von
Giengen bzw. ins Stadtinnere.

Einkehrmöglichkeiten

Stetten ob Lontal, Charlottenhöhle, Hermaringen (als Abstecher), Giengen.


Links

Giengen
Niederstotzingen