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Tourenplan - Wandertouren


R 02 - zu Fuß



Giengen/Brenz - Herbrechtingen -
Eselsburger Tal - Anhausen - Bolheim -
Mergelstetten - Schloß Hellenstein -
Heidenheim/Brenz


20 km, Zeit: 5 1/2 Std.


Wegbeschreibung

eim Giengener Bahnhof, wo auch eine Informationstafel für Wanderer steht,
gehen wir mit der Markierung rotes Dreieck durch die Unterführung Richtung
Herbrechtingen. Anschließend schreiten wir parallel zur Bahnlinie durch die
"Ulmer Straße". Nach der Sparkasse steigen wir die Treppen hinauf,
überqueren rechts den Fußgängerübergang und gehen links weiter durch
die "Ulmer Straße". Nach der Bäckerei biegen wir rechts ein in die
"Stuttgarter Straße" und folgen zunächst längere Zeit dem roten Dreieck
(HW 2 Schwäbisch Alb- Südrandweg). Nach Passieren des Wasserturms
verläßt uns die Markierung rotes Dreieck links Richtung Hürben.
Wir wandern hier geradeaus am Sportplatz vorbei und nunmehr mit roter
Raute Richtung Herbrechtingen. Beim Hochhaus biegen wir rechts ein in die
"Hossenrietstraße". Kurz danach gehen wir links mit roter Raute durch den
"Starenweg" Richtung Herbrechtingen-Buigen. Wir erreichen das Ende der
Stadt und schreiten gleich am Waldrand dahin. Dann überqueren wir die
Autobahn A 7 und folgen dem Sträßchen. Bald gehen wir durch die
Straßenunterführung und wandern geradeaus durch die freie Flur nach
Herbrechtingen, welches vor uns bereits zu sehen ist.

Am Beginn der Stadt Herbrechtingen wandern wir durch die
"Albrecht-Bengel- Straße" abwärts, gehen bei der Metzgerei über den
Zebrastreifen, dann kurz links, um rechts mit roter Raute in die
"Eselsburger Straße" einzubiegen Richtung Buigen. An der Brenzbrücke, wo
rechts der "Baumschulweg" beginnt, verläßt uns die Markierung rote Raute.
Wir aber folgen hier links weiterhin der "Eselsburger Straße" und kommen
bald zum Ende der Stadt. Wir wandern nun hinein in das prachtvolle
Eselsburger Tal, in welchem Felsen und Heidelandschaft besondere Akzente
setzen. Leise rauscht die Brenz, und rechts drüben erhebt sich der waldige
Höhenzug des Buigen (von "buige", biegen, Biegung). Um diesen Höhenzug
hat die Brenz nach Abzug des Tertiärmeeres ihre markante Schleife
geschwungen - ein geologisches Meisterwerk der Natur!

Bald passieren wir die sagenumwobenen "Steinernen Jungfern"
(Naturdenkmal). Sie sind zwei brüchig und altersgrau erscheinende
Felsnadeln im Weißjura, die sich in einem kleinen Teich spiegeln.
Nach einer Wegebiegung erblicken wir vor uns den Herbrechtinger Stadtteil
Eselsburg, der von dem mächtigen Felsen überragt wird, auf dem einst die
Burg der Herren von Eselsburg gestanden hat. Vor der Ortstafel gehen wir
rechts mit rotem Dreiblock über die steinerne Brenzbrücke. Nach der Brücke
schreiten wir unmarkiert links auf dem Fahrweg am Fuße des Buigen dahin.
Wir wandern um den Buigen herum und passieren bald den zerklüfteten
Bachfelsen mit einer kleinen Grotte.
Links auf der Höhe die Domäne Falkenstein mit der gleichnamigen Ruine.
Dort stand einst auf schmalem Felssporn gleich einem Adlernest die Burg der
Herren von Falkenstein. Bald kommt rechts vom Buigen herab der mit rotem
Dreiblock markierte Wanderweg und begleitet uns links über den Brenzsteg.
Während der rote Dreiblock aufwärts steigt zur Ruine Falkenstein (und auch
als Höhenweg nach Anhausen führt), wandern wir rechts auf dem Talweg
unmarkiert über die Bindsteinmühle nach Anhausen, wo einst ein
bedeutendes Kloster stand.
In Anhausen wandern wir mit Rotstrich (HW 4 Main-Donau-Bodensee-Weg)
zunächst der Straße entlang. Hinter Anhausen weist uns der Rotstrich links
zum Wald. Dort steigen wir bald mit Rotstrich im Rechtsbogen zur Höhe und
folgen dem Hangweg oberhalb des Brenztales (die Markierung Rotstrich
behalten wir bis Heidenheim). Später steigen wir nahe Bolheim kurz abwärts,
überqueren eine flache Senke und einen Fahrweg und steigen wiederum
bergan.
Später, nach zwei Einzelgebäuden, schreiten wir auf dem Feldweg links
weiter. Diesen verlassen wir bald und gehen über die Wiese zum Walde hin.
Bald umwandern wir im Rechtsbogen Werksanlagen, berühren die Reste der
Ruine Hurwang (rechts als Abstecher) und passieren später Mergelstetten.
Hier folgen wir rechts der "Kistelbergstraße" aufwärts mit Rotstrich.
In Höhe der Zufahrt rechts zu den Garagen gehen wir links wieder in den
Wald hinein, wo der Weg ansteigt. Auf der Höhe wandern wir dann Richtung
Schloß Hellenstein- Heidenheim durch den Wald. Gleich passieren wir das
Sportgelände und folgen dem Hinweis Richtung Albstadion.

Bald kommen wir am schönen Albstadion
und an den Parkplätzen vorbei sowie am
Zugang zum Wildpark. Bei der Zufahrt
zum "Schloßhau" überqueren wir die
Straße. Vorüber am Naturtheater und am
Schillerdenkmal erreichen wir das Schloß
Hellenstein hoch über der Stadt Heiden-
heim. Das Schloß selbst und auch der
Ruinenteil sind sehr gut erhalten. Es gibt
hier zwei Museen zu besichtigen. Das
Schloßmuseum in der früheren Schloß-
kirche zeigt Exponate aus der Geologie,
zur Geschichte der Stadt Heidenheim,
eine Kunstsammlung und eine Iglauer Stube.
Daneben gibt es ein Museum für Kutschen,
Chaisen und Karren.

Nach Verlassen des Schloßhofes haben wir sofort einen umfassenden Blick
über die breitgelagerte Stadt Heidenheim hinweg mit der beherrschenden
Pauluskirche aus rotem Backstein. Auf einem bequemen Weg steigen wir
dann abwärts zur Stadt, entweder zur Übernachtung oder zum Bahnhof,
welchen wir dem Rotstrich folgend, zuletzt durch die "Bahnhofstraße" und
vorbei am Museum im Römerbad, erreichen.


Einkehrmöglichkeiten

Herbrechtingen, Anhausen (Di. Ruhetag), Bolheim (als Abstecher),
Mergelstetten (als Abstecher), Schloßgaststätte, Heidenheim.
Kleines Rucksackvesper empfehlenswert.


Links

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