Tourenplan - Wandertouren
R 05 - Zu Fuß
Heidenheim - Zang - Königsbronn -
Itzelberg oder Oberkochen
21 km, Zeit: 5 1/2 - 6 Std. |  |
Wegbeschreibung
Auch diese Wanderung beginnen wir beim Bahnhof der Stadt Heidenheim.
Die Streckenführung erfolgt zunächst wiederum genauso wie in
Nr. 3 beschrieben, allerdings bis zur Abzweigung an der Waldecke ins
Wental, wo es in der Beschreibung heißt: "Bei der Waldecke wandern wir
links mit gelbem Dreieck in den Wald Richtung Wental-Schutzhütte".
Hier gehen wir nun mit gelbem Dreiblock rechts und gleich anschließend
links über die freie Hochfläche hinüber in den Königsbronner Teilort
Zang (670 m). In dem einst abgelegenen Dorf wurden in den letzten Jahren
zahlreiche Neubaugebiete ausgewiesen; eine hervorragende Gastronomie ist
hier ansässig (Löwen und Hirsch). Auch Zang bietet sich für eine
Übernachtung an.
Die Wanderzeit bis hierher beträgt ca. 2 1/2 Std., 9,5 Streckenkilometer.
In Zang biegen wir gegenüber der Schule rechts ein in die
"Zanger Hauptstraße" und wandern mit gelbem Dreiblock rechts Richtung
Königsbronn- Itzelberg. Wir passieren die evangelische Pfarrkirche und
folgen im Rechtsbogen der "Zanger Hauptstraße" dem Dreiblock links durch
die "Weickersbergstraße" Richtung Königsbronn. Bei der Metzgerei Schröder
schreiten wir geradeaus durch die Forststraße zum Wald hinüber und rechts
an dessen Rand entlang. Bei der Wegverzweigung an der Waldabteilung
"Hirscheck" folgen wir dem gelben Dreiblock geradeaus durch den Wald.
Später wandern wir leicht abwärts und im Rechtsbogen zur Straße aus
Königsbronn und überqueren sie. Dann gehen wir kurz links der Straße
entlang Richtung Waldsiedlung. Nach wenigen Metern weichen wir rechts
von der Straße ab und folgen im Wald gleich dem Fußweg links mit gelben
Dreiblock Richtung Königsbronn.
An der Waldecke, kurz vor der Waldsiedlung, überqueren wir deren
Zufahrtsstraße und gehen im Wald weiter. Bald weist uns die Markierung
rechts in den "Eschenweg" und wenig später - ebenfalls rechts - in den
"Holunderweg". Schon stehen wir vor dem Sprungturm der großen
Herwartschanze. Gleich kommen wir in den Wald und benützen dann den
Fußweg links abwärts. Mit den Markierungen gelber Dreiblock bzw. Rotstrich
steigen wir vollends hinab zum Brenztopf im stillen Bergwinkel am Fuße einer
zerklüfteten Felswand. Die Brenzquelle gehört sicherlich zu den stärksten
und schönsten Quelltöpfen der Schwäbischen Alb. Sie ist vergleichbar mit
dem Blau- oder Aachtopf. Der sehr fotogene Quellsee ist fast völlig ruhig;
im Sonnenlicht schimmert und schillert er, als wäre gerade ein Regenbogen
darinnen versunken! Die mittlere Schüttung beträgt 1200 I/Sek.
Gleich nebenan steht das äußerst attraktive Königsbronner Rokoko-Rathaus
von 1775.
Die Wanderzeit von Heidenheim bis zum Brenztopf beträgt 3 3/4 Std.,
14,5 Streckenkilometer. Vom Brenztopf könnte man nun rechts durch die
Itzelberger Straße in den Königsbronner Teilort Itzelberg am gleichnamigen
See in ca. 30 Minuten hinübergehen und dort übernachten. Aber auch in
Königsbronn kann genächtigt werden. Wer in Itzelberg das Nachtquartier
bezieht, muß am anderen Morgen wieder zum Brenztopf zurückkehren, um
die Tour fortzusetzen!
Beim Brenztopf stößt man übrigens auf
den "Karstquellenweg" der zwischen
Oberkochen und Königsbronn in 15
Stationen die wichtigsten Wasserauf-
brüche des oberen Brenz- und Kocher-
tals verbindet. Von der Brenzquelle
gehen wir durch die "Brenzquellstraße",
vorbei am "Weißen Rössle" und nahe
vorüber am Torbogenmuseum in Räumen
des ehemaligen Klosters Königsbronn.
Dieses Museum beherbergt auch eine
Wildschützen- und eine Landesfischerei-
Abteilung. Kurz vor dem Bahnübergang
folgen wir links der Markierung gelbes
Dreieck Richtung Wollenloch-Volkmarsberg
durch die "Eisenbahnstraße". |  |
In Höhe der Eisenbahnbrücke schreiten wir geradeaus durch die
"Zanger Straße" und mit gelbem Dreieck Richtung Ziegelhütte. Bald nach
Ortsende verlassen wir die "Zanger Straße" nach rechts zur Ziegelhütte hin.
Am Eingang ins Große Brenztal folgen wir dem Fahrsträßchen rechts
unmarkiert Richtung Waldschenke Ziegelhütte. Im Vordergrund erkennen wir
bereits im breiten Taleinschnitt die Stadt Oberkochen. Noch im Hofbereich der
Ziegelhütte befindet sich links am Fuße des Wollenberges die
Ziegelbachquelle. Gleich nach dem Scheunendurchgang verlassen wir das
Fahrsträßchen und folgen links dem "Karstquellenweg", an dem wir sogleich
auf die Station 6 - Königsbronn - stoßen. Der geologisch Interessierte wird
die Informationen des Karstquellenweges als überraschende Zugabe wohl
dankbar annehmen.
Bald informiert uns Tafel 7 über den Talpaß der Europäischen Wasserscheide
rechts drunten im Talgrund beim "Seegartenhof". Wir erreichen dann einen
Fahrweg und schreiten ihm entlang auf Oberkochen zu. Kurz vor dem
Obstbaumgrundstück folgen wir dem grasigen Fahrweg links hinüber zum
breiten Eingang ins prächtige Tiefental, wo eine weitere Tafel des
Karstquellenweges steht. Wir gehen auf dem Fahrweg kurz nach rechts und
bald mit der Markierung roter Dreiblock links zum Ursprung des Schwarzen
Kocher, den wir rechts am Hang abwärtssteigend bald erreichen.
Der Ursprung des Schwarzen Kocher, der sich aus zahlreichen Quellen
ergießt, ist ein stiller, romantischer Platz. Die Wasserschüttung beträgt pro
Sekunde ca. 680 I. Hier ist auch die deutlich sichtbare Erosion in das
Ursprungsgebiet (also südlich in den Hang hinein) zu erkennen.
Das Wasser quillt still - schwarz hervor und fließt ruhig als stattliches
Flüßchen davon. Wir wandern dann durch die flache Talaue dahin und gehen
beim Parkplatz links über die Kocherbrücke und an der Forellenzuchtanlage
vorbei nach Oberkochen. Dort schreiten wir rechts an der Firma Leitz vorbei
und gelangen bei der Firma Günther Schramm in die "Heidenheimer Straße".
Ihr entlang kommen wir links zur Stadtmitte, wo die Tour endet (nach der
Sparkasse kommt man rechts zum Oberkochener Bahnhof. In Oberkochen
kann übernachtet werden).
Einkehrmöglichkeiten
Zang, Königsbronn, Ziegelhütte (Mo. bis Fr. ab 14 Uhr, Sa. und
So. ab 10 Uhr geöffnet, Di. Ruhetag), Oberkochen.
Links
Heidenheim