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Tourenplan - Wandertouren
R 07 - zu Fuß
Heubach - Scheuelberg - Himmelreich -
Bargauer Kreuz - Bargauer Horn -
Bernhardus - Furtlepaß - Hornberg -
Weilerstoffel
16 km, Zeit: 4 1/2 - 5 Std. |  |
Wegbeschreibung
Vom Marktplatz der Stadt Heubach (465 m) gehen wir zunächst mit der
Markierung roter Dreiblock links an der Kreissparkasse vorbei und durch
die "Götzenbachstraße" abwärts.
Anschließend wandern wir
durch die "Scheuelbergstraße" Richtung
Scheuelberg-Himmelreich. Bald steigt
die Straße steil an und wir erreichen das
Ende der Stadt. Nach dem letzten
Gebäude steigen wir links mit rotem
Dreiblock weiter bergauf Richtung
Himmelreich. Bald erreichen wir im
prächtigen Buchenwald rechts die
Abzweigung zur Höhe des Scheuel-
berges. Für den Weiterweg zum Himmel-
reich hat man nun zwei Möglichkeiten:
Entweder man steigt rechts hinauf zum
Scheuelberg und überschreitet dessen
Rücken zum Westfelsen hin
(Hoher Fels, 703 m) bzw. benutzt den
Höhlenweg an der Südkante des Berges
(Fastnachtshöhle, Enges Loch, Jakobsgrotte)
und kommt so ebenfalls zum Westfelsen. |  | /
Oder man wandert auf dem sog. "Küchenschellenweg" geradeaus.
Dieser Weg ist benannt nach den Küchenschellen, welche im zeitigen
Frühjahr hier in großen Mengen blühen. Ob nun vom "Küchenschellenweg"
her oder über den Scheuelberg wandernd - beidemale gelangen wir zum
Sattel gegen das Himmelreich hin und steigen auf dem Fußweg an dessen
Nordhang hinauf zur reizvollen, parkartigen und sehr aussichtsschönen
Höhe des Himmelreichs (698 m). Der Blick reicht weit nach Norden und
Westen und erreicht immer wieder neue Dimensionen, weil man immer
wieder Dinge entdeckt, welche man zuvor noch nie sah!
Nun wandern wir abwärts, passieren das umgebaute und weithin bekannte
Schwäbisch Gmünder Naturfreundehaus "Himmelreich" (660 m) und gelangen
hinab zum Beurener Kreuz an der schmalen Landbrücke zwischen dem
Albhinterland und der Berghalbinsel Himmelreich/Scheuelberg. Von hier
steigen wir nun mit rotem Dreieck die steile Steige aufwärts Richtung
Gmünder Weg -Rosenstein- Bernhardus. Auf der Höhe, beim bekannten
Bargauer Kreuz (742 m) geht's links zum Rosenstein, während wir hier
geradeaus wandern Richtung Bernhardus- Jägerhaus-Weißenstein.
An dieser Stelle sollte man einen Abstecher unternehmen nach rechts zum
ca. 1 km entfernten Naturschutzgebiet am "Bargauer Horn", auf dem den
Wanderer neben einer hervorragenden Aussicht auch eine reichhaltige Flora
erwartet.
Zum Bargauer Kreuz zurückgekehrt, folgen wir dann dem roten Dreieck
rechts abwärts, überqueren bald die baumlose "Kitzinger Ebene", welche ein
verkarstetes Seitental des ehemaligen Wentalflusses ist und gelangen in den
Wald des Falkenberges. Hier schreiten wir zunächst auf dem
"Fuchsteichsträssle" dahin. Gleich nach der Abzweigung rechts nach
Weiler i.d. B. verlassen wir den Fahrweg und wandern rechts mit rotem
Dreieck über die Höhe des Falkenberges (776 m) Richtung
Bernhardus-Jägerhaus-Weißenstein. Auf der einsamen verschwiegenen,
lichtdurchspielten Falkenberghöhe begegnen uns links im Wald verschiedenen
Zeugen einer längst vergangenen Zeit: Grenzmarkierungssteine.
Bald kommen wir zu den Abzweigungen links ins Wental (roter Dreiblock)
bzw. nach Weißenstein (rotes Dreieck). Hier folgen wir dem roten Dreiblock
rechts Richtung Bernhardus. Wir schreiten durch den herrlichen
Buchenwald des Zwerenberges dahin und passieren bald die Abzweigung
links nach Weißenstein bzw. wenig später ebenfalls links zur Glasklinge.
In ca. 30 Minuten erreicht man durch die Glasklinge Degenfeld zur event.
Übernachtung. Wir folgen dem Fahrweg geradeaus nunmehr mit Rotkreuz
Richtung Hornberg. Bald gehen wir rechts auf dem Fußweg hinüber zur
nahen Bernharduskapelle (774 m ). Hier findet alljährlich am 20. August die
Wallfahrt zu Ehren des hl. Bernhard statt. Vorbei am Standbild des
hl. Nepomuk treten wir zum Aussichtfelsen vor. Der Blick ist durch
Verwachsungen ziemlich eingeschränkt, er reicht über das unter uns
liegende Weiler und Schwäbisch Gmünd hinweg zum Schwäbischen
Wald und ins Ellwanger Bergland sowie zum Rechberg (links).
Vom Felsen zurücktretend, folgen wir rechts dem Fußweg und erreichen in
Kürze den mit Rotkreuz markierten Fahrweg, auf dem wir rechts bergab
wandern. Nach Waldaustritt zeigt sich gegenüber der Hornberg, das
Kalte Feld und der Stuifen. Links drüben die Berge im Bereich des Lautertales
mit dem Turm der Stöttener Wetterwarte.
Wir gehen hinab zum Furtlepaß (630 m), überqueren die Straße und folgen
dem Rotkreuz rechts aufwärts Richtung Hornberg-Kaltes Feld. Auf der Höhe
berühren wir später beim Einzelgebäude kurz die Straße und wandern dann
rechts mit Rotkreuz über den aussichtsschönen Rücken des "Hornberg" zur
vorspringenden Nordspitze "Luginsland" (698 m). Die an sich wunderschöne
Sicht von hier Richtung Schwäbisch Gmünd und Lorch ist ebenfalls stark von
Verwachsung bedroht.
Wir wandern mit Rotkreuz an der westlichen Bergkante des Hornberg entlang
Richtung Kaltes Feld. Gleich öffnet sich ein wahrlich einzigartiger Blick zu den
Dreikaiserbergen, die sich hier in fast nie gesehener Eintracht dem Wanderer
präsentieren. Links drüben, weiter entfernt, die Berger des Nordalbtraufs in
Richtung Teck. Vorbei an der Abzweigung rechts nach Waldstetten gehen
wir hinüber zum nahen Segelfluggelände und schauen eine Weile dem
Flugbetrieb zu oder rasten kurz im Höhen-Restaurant. Von hier könnten
wir in ca. 1 Stunde übers Kalte Feld hinweg ebenfalls nach Degenfeld
wandern zur Übernachtung.
Vom Fluggelände wandern wir zurück bis zur bereits erwähnten
Abzweigung und folgen links der Markierung Blaukreuz abwärts Richtung
Waldstetten. Bald nach Waldaustritt steht rechts ein Flurkreuz.
Hier verlassen wir die markierte Route und steigen links auf dem Fahrweg
steil hinab in den Waldstetter Teilort Weilerstoffel im engen Tal des
Stoffelbachs zur Übernachtung.
Einkehrmöglichkeiten
Naturfreundehaus Himmelreich Mi, Sa, So, F und in den sommerlichen
Schulferien, Höhenrestaurant Hornberg, Weilerstoffel
Links
Heubach
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