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Tourenplan - Wandertouren


R 08 - zu Fuß


Weilerstoffel - Stuifen - Reiterleskapelle
- Kaltes Feld - Galge berg (Kreuzberg) -
Nenningen (oder Degenfeld)

17 km, Zeit: 5 Std.


Wegbeschreibung

In Weilerstoffel (432 m) wandern wir zunächst durch die "Waldstätter Straße"
und nahe der Patriziuskapelle von 1754 vorbei zum Ortsende und hier mit
Blaustrich der Straße entlang aufwärts Richtung Reiterleskapelle. Gleich nach
dem Ortsschild biegen wir rechts ein auf den mit Blaustrich markierten
Wanderweg nach Tannweiler, welcher uns inmitten einer großartigen
Landschaft sofort bergan führt. Links drüben der Hornberg, direkt vor uns
das Kalte Feld, rechts anschließend Schwarzhorn und Schönberg sowie der
dicht bewaldete Stuifen. Rechts unter uns im Grund rauscht der Tobelbach.

Wir durchschreiten den kleinen Ort Tannweiler, steigen an dessen Ende aber
nicht links zur Reiterleskapelle hinauf, sondern gehen auf dem
Fahrsträßchen geradeaus weiter. Nach dem Bildstock mündet links die
Markierung Rotkreuz von der Reiterleskapelle ein und begleitet uns die
Straße entlang. Voraus ganz nahe der Waldstetter Teilort Wißgoldingen,
dahinter der Hohenstaufen. Nach einiger Zeit weichen wir von der
Fahrstraße ab und folgen dem Rotkreuz rechts (später auch Rotstrich)
Richtung Stuifen-Rechberg (bei der anschließenden Weggabel rechts gehen).
Auf einem wunderschönen Weg steigen wir bald steil aufwärts und erreichen
über den freien Sattel, wo rechts ein Weg nach Waldstetten hinabzieht, die
Höhe des 757 Meter hohen Stuifen. Der schmale Gratweg bietet teilweise
herrliche Ausblicke in nördliche Richtung. Auf dem Stuifen stand nie eine Burg.
Er war einstmals kahl - ähnlich dem Ipf - und wurde erst Anfang dieses
Jahrhunderts aufgeforstet.

Vorbei am Bergkreuz erreichen wir den Aussichtspunkt an der westlichen
Bergkante, wo auch ein Rastplatz mit zwei Feuerstellen und eine Schutzhütte
vorhanden sind. Der Blick ins Land ist hervorragend, insbesondere zu den
Albbergen vom Galgenberg links über den Messelberg bis zur Teck.
Vom Aussichtspunkt gehen wir mit Rotkreuz kurz nach links und dann im
Rechtsbogen auf dem Fahrweg abwärts. Das Rotkreuz verläßt uns bald
rechts und wir gehen unmarkiert weiter abwärts und an der Schranke vorbei.
Nach Waldaustritt, in der Rechtskurve des Fahrweges, beginnt links ein
wunderschöner, romantischer Wanderpfad (unmarkiert), dem wir nun folgen
wollen. Dieser aussichtsschöne Weg mit seinen Ruhebänken führt durch
eine großartige Landschaft. Bald erreichen wir den mit Rotkreuz markierten
Wanderweg, den wir bereits zum Aufstieg zum Stuifen benutzten und
folgen ihm abwärts und später links der Straße entlang zurück bis zur
Abzweigung am Bildstock. Dort folgen wir dem Fußweg rechts hinauf
zur Reiterleskapelle. Wanderzeit bis hierher ca. 2 1/4 Std., ca. 7 km.

Die Kapelle im Schatten der uralten, ca. ums Jahr 1600 gepflanzten Linde
ist ein wahres Kleinod der Gegend und für jeden Wanderer ein Begriff.
Sehr informativ die beiden Tafeln im Innenraum der Kapelle. Von der ums
Jahr 1714 erbauten Kapelle gehen wir kurz abwärts zum Christentalpaß
(642 m) und steigen dann mit rotem Kreuz sofort aufwärts zum Kalten Feld
(auf einer Vorhöhe rechts drüben stand die im 30jährigen Krieg zerstörte
Burg Granegg. Auf der Höhe gehen wir sofort rechts zum Christentalfelsen
und werfen einen Blick ins Land, welches sich leuchtend darbietet.
Mit Rotstrich bzw. Rotkreuz wandern wir dann hinüber zum
"Franz-Keller-Haus" des Schwäbischen Albvereins Schwäbisch Gmünd.
Dieses Wanderheim steht inmitten einer großartigen Landschaft mit
traumschönen Wacholderbüschen, jenen dunklen Albzypressen, die in den
bizarrsten Formen im Wind stehen. Hier, bei der kleinen Bergwarte, erreicht
die Ostalb mit 781 Metern ihren höchsten Punkt! Von hier könnte man nun
Richtung Hornberg gehen bzw. bald darauf rechts nach Degenfeld, wobei
ein Abstecher zum Berggasthaus "Knörzerhaus", möglich wäre.

Wir aber folgen vom Wanderheim aus dem mit Blaustrich markierten Weg
Richtung Nenningen. Wir durchschreiten nun ein Landschaftsgebiet voll
stiller, herber Schönheit und achten dabei streng auf die Markierung Blaustrich.
Auf einem schmalen, abschüssigen Pfad steigen wir dann hinab zum Sattel
gegen den Galgenberg (Kreuzberg) hin. Rechts unter uns im Tal
Lauterstein-Nenningen. Kurz vor dem Abstieg nach Nenningen, bei der
Ruhebank, verlassen wir den markierten Weg nach links und folgen dem
Fahrweg hinauf zur Höhe des Galgenbergs (Kreuzberg 717 m).
Direkt gegenüber die Degenfelder Mattenschanze.

Auf der Höhe bei der Abzweigung links zur Kreuzberghütte (DAV) gehen
wir geradeaus auf dem Fahrweg weiter. Faszinierend die Aussicht von
diesem Berg, so z.B. rechts zwischen Heldenberg und Kaltem Feld hindurch
zum Hohenstaufen oder gleich rechts von der Ruhebank an der westlichen
Bergkante hoch über Nenningen ins Lauter- und Filstal und zur Albkette.
Direkt gegenüber der Heldenberg mit der Gaststätte. Von der Ruhebank folgen
wir weiterhin der westlichen Bergkante und gelangen hinüber zum nahen
Bergkreuz. Vom Kreuz wandern wir dann links auf dem Fußweg am Rande
des Ackers entlang des Berghangs hoch überm Lautertal dahin. Wir kommen
in den Wald und passieren bald die Kreuzberghütte. Weiter gehts an der
felsigen Bergkante entlang (rechts drunten die Stadt Weißenstein) und wir
blicken bald hinab zum Schwäbisch Gmünder Stadtteil Degenfeld im
wunderschönen Lautertal. Nach Verlassen des Waldes kommen wir bald
oberhalb der großen Degenfelder Skisprungschanze vorbei. Nach der urigen
Steinhütte schwenken wir rechts ein in den Anmarschweg und gelangen
hinab zum Sattel. Hier könnte man rechts auf dem Fahrweg in ca. 20 Minuten
hinabsteigen nach Degenfeld zur Übernachtung.

Bald verlassen wir den Fahrweg nach links und folgen dem großartigen
Hangweg mit Blaustrich links abwärts nach Lauterstein- Nenningen (468 m).
Im Ort wandern wir bei der Parfümerie rechts in die "Ringstraße" und bald
auf dem Fußgängerweg links abwärts. Gleich wandern wir mit Blaustrich
links kurz durch die "Christentalstraße" und biegen nach dem Gebäude Nr. 39
rechts auf das Fahrsträßchen ein, welches uns vollends hinaufbringt zur
Heldenberggaststätte zur Übernachtung (Di. Ruhetag).

Einkehrmöglichkeiten

"Franz-Keller-Haus" Sa., So., teilw. F. und teilw. in den Sommerschulferien,
Knörzerhaus als Abstecher (Mo. und Di. Ruhetag), Nenningen als Abstecher,
Heldenberggaststätte (Di. Ruhetag). Wer in Degenfeld übernachten und
anderntags nach Böhmenkirch weiterwandern will, geht nahe des Ortsendes
von Degenfeld mit rotem Dreiblock rechts in den "Nenninger Weg" und weiter
nach Weißenstein. Dort kann es sich in die weitere Route von Nenningen
her gem. Beschreibung einklinken.


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