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Tourenplan - Wandertouren


R 09 - zu Fuß


Lauterstein - Nenningen - Lauterstein-
Weißenstein - Lützelalb - Heidhöfe -
Böhmenkirch

20 km, Zeit: 5 1/2 Std



Wegbeschreibung

Von der Heldenberggaststätte wandern wir den Anmarschweg zurück und
hinab nach Nenningen. Hier gehen wir bald nach der Bachbrücke rechts
durch die "Christentalstraße" und anschließend - ebenfalls rechts - durch
die Bergstraße und an der Kirche vorbei zur Hauptstraße. Hier unternehmen
wir einen kurzen Abstecher nach rechts zur nahen
Friedhofskapelle (Schlüssel im Pfarrhaus). Ein bedeutendes Schmuckstück
im Innenraum der Kapelle stellt die großartige Pieta von Ignaz Günther aus
dem Jahre 1774 dar. Nach der Besichtigung gehen wir zurück zur Kirche
und weiter der Hauptstraße entlang. Bald nach der Metzgerei biegen wir
links in die "Brunnenstraße" ein (ohne Markierung), die gleich darauf rechts
kurz bergan steigt.
Während unter uns die Lauter fließt,
erreichen wir das Ortsende von Lauter-
stein- Nenningen und wandern auf dem
Fahrsträßchen geradeaus. Sehr bald
schon berühren wir die ersten Häuser
der Stadt Lauterstein-Weißenstein. In
Kürze mündet von links die "Stockwie
senstraße" ein und mit ihr auch die
Markierung roter Dreiblock von
Degenfeld her (siehe Nr. 8).
Wir überqueren rechts die Lauter und
anschließend die Straße zwischen Dege-
nfeld und Weißenstein. Mit rotem
Dreiblock gehen wir durch die "Degen-
felder Straße" weiter.


Die Stadt Weißenstein (542 m) liegt malerisch inmitten hoher Berge.
Das Wahrzeichen Weißensteins ist das im 17. Jahrhundert im Renaissancestil
ausgebaute Schloß; es beherbergt heute ein Institut für wissenschaftliche
Fotografie und Kinematografie. Wir gehen später noch kurz entlang der
Straße nach Böhmenkirch, bis wir auf die Markierung rotes Dreieck des H1
stoßen. Am Ende der Stützmauer steigen wir bei Haus Nr. 281 mit rotem
Dreieck links sehr steil aufwärts. Kurz vor dem Hof Lützelalb, wo uns das
rote Dreieck links über die Höhe der Lützelalb (747 m) Richtung Heubach
verläßt, folgen wir dem Fahrweg rechts unmarkiert leicht abwärts.
Rechts drüben Treffelhausen und die Stöttener Wetterwarte. Bald erreichen
wir das asphaltierte Verbindungssträßchen in Richtung Bartholomä und folgen
diesem nach links. Nach der rechts stehenden Bergwachthütte kommen wir
zu der prachtvollen Lindengruppe mit einem Parkplatz. Gegenüber der Zufahrt
nach Ruppertstetten (links) schwenken wir rechts ein auf den zum Wald
hinüberziehenden Fahrweg (Rundweg 5 und 9).

Nach längerem Gang am Wald entlang kommen wir in den Wald hinein
(Waldabteilung Unterer Leispel). Gleich stoßen wir auf den mit gelbem Dreieck
markierten Wanderweg von Weißenstein her und folgen ihm nach links.
Mit einmaliger, kurzer Unterbrechung wandern wir nun ca. 1,5 km ständig im
Wald dahin. Achtung! Wo der Rundweg Nr. 4 bzw. das gelbe Dreieck rechts
abbiegen, folgen wir dem Fußweg dorthin und verlassen in Kürze den Wald.
Wir kommen zu einem Asphaltweg und gehen links hinüber in den nahen
Böhmenkircher Ortsteil Heidhöfe. Dieser kleine Ortsteil ist erst 60 Jahre alt, er
wurde 1934 in der "Rauhen Wiese", wie die ausgedehnte Ebene zwischen
Bartholomä und Böhmenkirch heißt, gegründet.

Wir überqueren die Straße nach Böhmenkirch und gehen gegenüber durch
die "Kolomanstraße" in Richtung Firma JODAG (gelbes Dreieck) und Bibersohl-
Wental. Nach Ortsende wandern wir hinaus in die flache, waldumschlungene
Flur. Links voraus der Kolmannswald, an dessen Westhang früher die
Kolmanskapelle stand (1700 abgebrochen). Nach dem Kreuz folgen wir rechts
dem "Postweg" mit gelbem Dreiblock Richtung Söhnstetten-Gerstetten.
Später, bei der Waldecke (links ein Rastplatz mit einer Unterstandshütte)
verlassen wir das Fahrsträßchen und gehen mit gelbem Dreiblock zwischen
den Fichten dahin in Richtung Söhnstetten. Bei der Waldhütte erreichen wir
gleich einen Schotterweg und gehen rechts am Waldrand dahin.
Im anschließenden Wald folgen wir dem ersten, links abbiegenden Weg
(Markierung gelber Dreiblock erst später sichtbar). Kurz vor Waldende dann
rechts am Wege eine winzige, als Naturschutzgebiet ausgewiesene Hülbe
(siehe Karte!).

Nach Waldaustritt wandern wir auf dem Fahrweg zunächst geradeaus.
Bald erreichen wir eine Wegkreuzung und gehen hier rechts unmarkiert in
den Wald des "Martelesberges" hinüber (am Waldrand geradeaus in den Wald
hineingehen). Nach dem Wald passieren wir ein prächtiges Kreuz und
durchqueren anschließend den flachen oberen Teil des Mauertals, welches
heute ein trockenes Seitental des urzeitlichen Stubentales ist. Danach
wandern wir gegenüber auf dem Asphaltsträßchen den langgezogenen
Hang hinauf. Schließlich erreichen wir die Straße und die Höhe bei der
St.-Patriz-Kapelle (708 m), von der man einen schönen Rundblick genießen
kann. Von der Kapelle wandern wir dann auf dem Stationenweg, später mit
gelber Raute neben der Straße her hinein nach Böhmenkirch (696 m) zur
Übernachtung (Gasthof "Lamm", Mo. Ruhetag). Der Ort wird erstmals 1147
genannt, die Gesamtgemeinde zählt heute mehr als 4500 Einwohner und
bietet reiche Möglichkeiten für Wanderer und Radfahrer abseits der großen
Straßen in herrlicher Landschaft.

Einkehrmöglichkeiten

Nenningen, Stadt Weißenstein, Heidhöfe, Böhmenkirch.

Links

Böhmkirch
Lauterstein