Tourenplan - Wandertouren
R 10 - zu Fuß
Böhmenkirch - Steinenkirch - Magental -
Roggental - Schnittlingen -
Randwanderung Lautertal - Messelstein
- Donzdorf
20 km, Zeit: 5 1/2 Std. |  |
Wegbeschreibung
In der Ortsmitte von Böhmenkirch gehen wir zunächst durch die "Kirchstraße".
Bald nach dem "Lamm" biegen wir rechts ein in die "Kloster-Straße" und folgen
der gelben Raute. Nach dem Ortsende, in Richtung Treffelhausen gehend,
schwenken wir gleich nach dem rechts stehenden Kreuz links auf das
Fahrsträßchen ab und folgen der gelben Raute Richtung Roggental, wobei wir
nach wenigen Metern rechts abbiegen. Links drüben Steinenkirch, westlich die
Stöttener Wetterwarte. Später folgen wir der ersten Linksabzweigung.
Dann benützen wir den zweiten rechts abziehenden Fahrweg, welcher uns
mit gelber Raute zum Ravenstein und Roggental weist und wandern nun auf
den Weiler Trasenberg zu (bei der einzelnen Linde).
Kurz vor Trasenberg folgen wir de
asphaltierten Fahrweg nunmehr
unmarkiert links abwärts, die baldige
Wegkreuzung überqueren wir in gerader
Linie und gehen anschließend bergan.
Gleich nach der Waldecke, bei der
Ruhebank im Schatten einer Linde,
folgen wir dem Asphaltsträßchen links
bergan. Wir wandern über den flachen
Höhenrücken hinüber in den Böhmenkircher
Ortsteil Steinenkirch (671 m), vorbei an der
weitausladenden Linde |  |
In Steinenkirch gehen wir durch den "Ravensteiner Weg" und an der Kirche
vorbei in Richtung Magental-Waldhausen durch die "Gussenstadter Straße".
Gleich beim Ortsende folgen wir dem roten Dreiblock rechts in Richtung
Magental-Waldhausen. Im Linksbogen gelangen wir zum Wald hinüber und
auf dem Fahrweg abwärts und an den Büschen entlang. Wenig später könnte
man links durch die Schneise einen Abstecher unternehmen zur nahen
Heidenheimer Alpenvereinshütte.
Wir wandern mit rotem Dreiblock weiter abwärts durch ein prachtvolles
Landschaftsschutzgebiet. Bald weist uns die Markierung rote Raute rechts
zum Magental bzw. Roggental hin. Das urwüchsige, im unteren Teil von
wilden Felsszenerien beherrschte Magental ist zusammen mit dem
anschließenden Roggental sicherlich eines der attraktivsten Wanderziele im
Bereich der östlichen Alb. Nach längerem Regen oder während der
Schneeschmelze treten hier Quellen zutage, die ein eiliges Flüßchen bilden
und den Gang durchs Magental erschweren. Am Ende des Tales sehen wir
voraus die Untere Roggenmühle; links über uns erhebt sich der wuchtige
Roggenstein mit der 43 Meter hohen Roggennadel. Jenseits des Tales sehen
wir den brüchig erscheinenden Albanusfelsen.
Bei der Unteren Roggenmühle biegen wir in die Straße Richtung
Treffelhausen ein. Wir kommen nun ins Roggental, wie das obere Tal der Eyb
heißt. Rechts über uns mächtig aus dem Bergwald ragen der Gabelfels.
Wir folgen dem roten Dreiblock und sind bald bei der Oberen Roggenmühle
(Gasthaus). Die historische Obere Roggenmühle wurde schon im Jahre 1371
von Graf Hansen von Rechberg erbaut; sie beherbergt u. a. eine interessante
Bauernkriegsstube. Mit rotem Dreiblock setzen wir dann unseren Weg
talaufwärts an der Eyb entlang fort und kommen zur Karsthöhle "Mordloch".
Hier soll einst ein Wilderer den Eybacher Förster ermordet und versteckt
haben. Das "Mordloch" ist 4320 Meter lang und damit die zweitlängste Höhle
der Alb. Die Höhle führt nach langem Regen oder zur Zeit der Schneeschmelze
oftmals reichlich Wasser zutage. Die Wanderzeit beträgt bis hierher 2 1/2 Std.,
9 km Streckenlänge. Vom "Mordloch" folgen wir dem bequemen Fahrweg mit
rotem Dreiblock weiter talaufwärts. Rd. 2 km nach dem "Mordloch", an der
Waldabteilung "Brunnensteig", gehen wir der Markierung rote Raute nach
links aufwärts Richtung Schnittlingen-Eybacher Hütte. Auf der Höhe folgen
wir dem Fahrweg und biegen vor der zweiten Scheuer links ab und kommen
nach Schnittlingen. Dort gehen wir durch die "Brunnenstraße" und bald -
rechts abweichend - am Hirsch vorbei mit roter Raute Richtung
Nenningen-Weißenstein durch die "Treffelhauser Straße". Nahe des
Ortsendes biegen wir links mit roter Raute in die "Nenninger Straße" ein
Richtung Nordrandweg (siehe Karte!).
Am Ortsende von Schnittlingen wandern wir auf dem Asphaltweg hinaus in
die Felder. Nach dem rechts stehenden Buschwerk biegen wir - ohne nähere
Bezeichnung - rechts ab. Nahe des Strommastens, unweit der Straße, folgen
wir dem Feldweg nach links. Später kreuzen wir einen Fahrweg und gehen
geradeaus hinüber und bald am Waldrand entlang (Waldabteilung "Goldbühl").
Hier taucht nun endlich auch die Markierung rote Raute wieder auf.
Etwa 400 Meter nach Waldrandende kommen wir zu einem Fahrweg und
gehen ihm entlang links hinüber zum Wald, wo wir alsbald auf den mit rotem
Dreieck markierten Alb-Nordrandweg stoßen und links weiterwandern.
Rechts unter uns liegt
nunmehr das Lautertal.
Mit Blick zum
Segelflugplatz und später zum nahen
Messelhof bringt uns der Nordrandweg
hinüber zum Aussichtspunkt auf den
Messelstein (749 m, siehe auch in Nr. 17).
Prachtvoll der Blick hinab nach Donzdorf,
nach Süßen, Salach, Eislingen und
Göppingen und noch weiter westlich ins
Filstal und zum Nordalbtrauf sowie ins
Lautertal und zu den Dreikaiserbergen
mit den dazwischen liegenden Orten. |  |
Vom Messelstein zurücktretend, gehen
wir rechts im Wald weiter. Bald folgen wir
rechts der Markierung Blaustrich bzw.
blaues Dreieck im Zickzack steil abwärts Richtung Donzdorf. Später berühren
wir kurz die Straße nach Schnittlingen und steigen rechts die Treppen hinab.
Gleich erreichen wir einen Fahrweg und folgen ihm nach links. Dann passieren
wir einen Parkplatz und wandern mit blauem Dreieck auf dem Gehweg neben
der Straße hinab nach Donzdorf zur Übernachtung.
Einkehrmöglichkeiten
Steinenkirch, Heidenheimer Hütte Sa., So., Obere Roggenmühle, Schnittlingen,
Donzdorf.
Links
DonzdorfBöhmkirch