Tourenplan - Wandertouren
R 11 - zu Fuß
Schwäbisch Gmünd - Hölltal - Metlangen
- Hohenrechberg - Rehgebirge - Schloß
Ramsberg - Donzdorf (oder Rechberg -
Asrücken - Hohenstaufen)
20 km, Zeit: 5 - 5 1/2 Std. |  |
Wegbeschreibung
Diese Wanderung beginnen wir beim Bahnhof in Schwäbisch Gmünd. Am
Postamt vorbei gehen wir durch die Unterführung unter der B 29, überqueren
die Rems und wandern mit Blaustrich am Stadtgarten vorbei zur "Uferstraße".
Nach der Kreissparkasse gelangen wir
rechts mit Blaustrich in die "Katharinen-
straße". Bald passieren wir die Sport-
halle und das Stadion und erreichen
durch die "Schwerzerallee" die Unterfüh-
rung unter der Bahnstraße (Rad- und
Wanderweg), von wo wir in die "Röme-
straße" gelangen. An deren Ende folgen
wir rechts dem Fußweg an der Rem
entlang zum westlichen Ende der Stadt
"Am Deutenbach". Hier lassen wir uns
weiterhin vom Blaustrich in Richtung
Geologischer Pfad- Rechberg-Lorch
leiten. |  |
Während bald der Weiterweg nachLorch an der Rems entlang westwärts
zieht, schwenken wir mit Blaupunkt links ein ins Hölltal Richtung Metlangen.
Beim Wanderparkplatz in Höhe des Schützenhauses beginnt der
Geologische Pfad zum Hohenrechberg. Die Texte der Informationstafeln
geben interessante Aufschlüsse über den Aufbau der
Schichtstufenlandschaft, die wir auf unserer Wanderung zum Rechberg
durchstreifen. Es werden dabei die Schichten des mittleren Keupers sowie
des Schwarzen, Braunen und Weißen Jura passiert. Auch die
Stubensandsteinformationen werden eindrucksvoll vorgestellt.
Das Hölltal ist - ganz entgegen seines Namens - ein stilles, verträumtes
Tälchen voll Anmut und Romantik.
Bald taucht der Weg aus dem dämmrigen Waldtal empor ins strahlende Licht.
Vor uns erhebt sich der Rechberg mit seiner mächtigen Ruine und der
Wallfahrtskirche - von goldenen Sonnenstrahlen umflossen, ein Bild von
gewaltiger Schönheit! Wir kommen bald nach Metlangen, wo wir nach einiger
Zeit links von der "Reitprechtser Straße" abbiegen in die Straße
"Unter der Ruine". Nun steigen wir stetig, wobei wir herrliche Fernblicke
nordwärts zur Frickenhofer Höhe und zum Schwäbischen Wald genießen.
In Rechberg- Hinterweiler folgen wir sofort der Markierung Rotkreuz und
gelangen über die sonnige Südflanke des Berges auf aussichtsschönem
Weg aufwärts. Schon taucht über uns der kühne Bogen der mächtigen
Burgbrücke auf. Auch sind von unserem Wege aus die umfangreichen
Erhaltungsmaßnahmen an der mächtigen, malerischen Ruine Rechberg sehr
gut zu erkennen. In wenigen Minuten haben wir die Höhe der Ruine (664 m)
erklommen. Die stattliche, 1355 erstmals urkundlich erwähnte Burg wurde
bekanntlich am Dreikönigstag des Jahres 1865 durch Blitzschlag eingeäschert.
Wir steigen auf dem besinnlichen, aussichtsreichen Stationenweg hinauf zur
"Schönen Maria" auf dem 707 Meter hohen Kirchberg. Die großartige
Barockkirche wurde in den Jahren 1686/88 durch den Bregenzerwälder
Baumeister Valerian Brenner erbaut. Nachdem wir vom Nordfelsen bzw.
vom Gefallenendenkmal aus die prächtige Aussicht genossen haben, wollen
wir auf dem Fußweg am Osthang des Berges hinabsteigen nach
Rechberg-Vorderweiler. Die Wanderzeit bis Hohenrechberg beträgt
ca. 2 1/2 Std., Streckenlänge 9 km.
In Rechberg-Vorderweiler gehen wir sofort am Gasthof "Rad" vorbei und
durch die "Kaiserbergstraße". Gleich darauf biegen wir rechts ein in die
"Staufeneckstraße" Richtung Gestüt Birkhof - Märchengarten - Schurrenhof.
Die "Staufeneckstraße" bringt uns zum Ortsende und somit auch zum Beginn
des Rehgebirges. Über diesen Höhenzug verläuft ein mit Blaustrich markierter
Wanderweg, der durch seinen Nord-Süd-Verlauf außerordentlich
interessant ist. Der Weg bietet als Höhenweg ständig wechselnde Ausblicke
in die Täler zur Rechten und Linken, andererseits hält er uns die schimmernde
Kette der Berge jenseits von Lauter und Fils ständig vor Augen und führt
direkt auf diese zu. Ein Charakteristikum sind ferner die vielen verstreuten und
meist stattlichen Einzelgehöfte.
Wir gehen an der Abzweigung zum "Märchengarten" und später am
Freizeitzentrum "Schurrenhof" vorbei. Dann kommen wir zum bekannten
Gestüt Birkhof, von dort aus links ein schöner Blick hinabfällt nach
Reichenbach unter Rechberg. Bei der Rechtsabzweigung zur Ruine
Staufeneck wandern wir links mit Blaupunkt weiter zum Schloß
Ramsberg (519 m). Das malerische Schloß gehörte bereits im 14. Jahrhundert
den Grafen von Rechberg.
Auf bequemem Fahrweg steigen wir dann abwärts. Zuletzt entlang der
Straße kommen wir in die Stadt Donzdorf (407 m). Das alte Städtchen besitzt
ein sehr schönes Freibad und eine sehenswerte Kirche. Das ehemalige
Gräflich Rechbergsche Schloß wurde in jüngster Zeit durch die Stadt
Donzdorf erworben. Die Wanderzeit von Rechberg-Vorderweiler bis
Donzdorf beträgt ca. 3 Std., Streckenlänge 11 km.
Einkehrmöglichkeiten
Schützenhaus im Hölltal, Metlangen, Rechberg-Hinterweiler, Burgschenke,
Gasthaus bei der Wallfahrtskirche, Rechberg-Vorderweiler, Schurrenhof,
Donzdorf.
Hinweis: Es besteht die Möglichkeit, von
Rechberg-Vorderweiler mit dem Bus
nach Straßdorf bzw. nach Schwäbisch
Gmünd zur Übernachtung zu fahren. Man
könnte aber auch vom Hohenrechberg
zu Fuß über Straßdorf nach Schwäbisch
Gmünd hinabwandern (Übernachtung in
Straßdorf und Schwäbisch Gmünd
möglich). Die Wanderzeit bis Schwäbisch
Gmünd beträgt ca. 2 Std., ca. 6 km. Eine
Stadtbesichtigung in Schwäbisch Gmünd
ist absolute Pflicht! Es empfiehlt sich
sogar, einen ganztägigen Aufenthalt in
der ältesten Stauferstadt einzuplanen. |  |
Von Rechberg-Vorderweiler könnte man auch in ca. 1 1/2 - 2 Stunden bequem
mit der Markierung Rotkreuz über den aussichtsschönen Aasrücken in den
Göppinger Stadtteil Hohenstaufen zur Übernachtung hinüberwandern.
Ca. 6 km. Bei Aufstieg auf den Kaiserberg (684 m) ist incl. Besichtigungen und
Rundgang sowie Abstieg nach Hohenstaufen und Aufsuchen des
Nachtquartiers nochmals 1 Stunde Zeit einzuplanen.
Links
DonzdorfSchwäbisch Gmünd