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Tourenplan - Wandertouren


R 12 - zu Fuß



Schwäbisch Gmünd - Wustenriet - Limes
- Rotenbachtal - Kleindeinbach -
Hangendeinbach - Schweizerbachtal -
Hermann-Löns-Weg -
Lorch (Hotel Wachthaus)

14 km, Zeit: 3 1/2 Std.


Wegbeschreibung

Vom Gmünder Bahnhof gehen wir links zur Mauer hinüber und die Treppen
hinab. Nach der Bahnunterführung schwenken wir mit Rotkreuz links ein in
die "Taubentalstraße". Wir passieren den Aufgang zum St. Salvator und
nähern uns dem Ende der Stadt.

Wir kommen zum Wald, wo rechts die
Jugendherberge steht. Beim Limesstein
stoßen wir auf den Limeswanderweg
HW 6 (Main-Rems-Wörnitz- Weg) und
folgen diesem links im Wald aufwärts
(Erhardsweg). Der Weg ist markiert mit
Rotstrich und einem stilisierten
Römischen Wachtturm. Gleich nach
Waldaustritt haben wir einen prächtigen
Blick über Gmünd mit seinen ragenden
Türmen und dem beherrschenden Münster
hinweg zur Alb hinüber.

Nun geleitet uns der Limesweg kurz am Waldrand dahin (Nepperbergweg),
um gleich darauf innerhalb des Waldes zu verlaufen. Bei der folgenden
Wegegabel benützen wir den rechten Weg (Breitwiesenweg). Bald biegt
der "Breitwiesenweg" rechts ab, wir aber schreiten hier geradeaus. Kurz
vor Waldaustritt schwenken wir nach rechts und sind dann am Rande von
Wustenriet, wo wir beim Gebäude Nr. 12 durch die "Spitzäckerstraße" gehen.
An deren Ende weist uns die Markierung rechts in die "Bräustraße", doch bald
biegen wir links ein in die "Vogelwaldstraße". Schon sind wir am Ende von
Wustenriet und sehen über das vor uns liegende Waldtal hinweg nach
Kleindeinbach. Mit Blick rechts nach Großdeinbach erreichen wir den
Waldrand und gehen den Hohlweg abwärts Richtung Limes. Bald führt der
Wanderweg rechts exakt auf dem Schuttwall der ehemaligen Rätischen Mauer
(Teufelsmauer) dahin. Der niedere Damm ist deutlich zu erkennen und wir
sehen sogar Reste der Bausteine von Mauer und Fundament.

Bald steigen wir steil hinab ins einsame
Rotenbachtal mit einem kleinen Stück
einer rekonstruierten Limesmauer und
der Andeutung einer Palisade. In heim-
lichem Waldgrund überqueren wir das
Bächlein und folgen dem Limesweg am
Hang aufwärts. Gleich passieren wir die
Stelle, an der die Rätische Mauer auf
den Obergermanischen Limes traf.
Dieser Platz ist gekennzeichnet durch
eine kleine Rekonstruktion der Rätischen
Mauer und der Kunststeinkopie eines
römischen Altars, welcher im 19.
Jahrhundert bei Ausgrabungen an
ebendieser Stelle gefunden worden war.
Auch eine Informationstafel über den Limes
ist hier aufgestellt.

Wir wandern weiter bergan, schließlich endet der Wald und wir steigen
hinauf nach Kleindeinbach. Gleich nach Ortsbeginn biegen wir rechts ein in
die "Hangendeinbacher Straße". Bei der Bushaltestelle überqueren wir die
"Großdeinbacher Straße" und schreiten auf dem Sträßlein gegenüber weiter
Richtung Hangendeinbach. Nahe des Ortsschildes von Hangendeinbach
überqueren wir die Straße und folgen dem Fahrweg zum Wald hin. Im Wald
ergreifen wir den mittleren Weg und später - bei der Markierung rechts am
Baumstumpf - den grasigen Weg rechts. Bald schwenken wir im Rechtsbogen
auf den abwärts führenden, breiten Fahrweg ein, welcher uns in weiten
Schwüngen hinabbringt ins prachtvolle Tal des Schweizerbachs, wo wir
schließlich das Talsträßchen erreichen.

Links gelangt man nun talabwärts wandernd zum Hotel "Wachthaus"
(Übernachtung) und rechts weiter entlang der alten B 29 in ca. 50 Minuten in
die Stadt Lorch. Wir wandern jedoch talaufwärts, bis links der
"Hermann-Löns- Weg" beginnt. Auch der "Limesweg" verläuft jetzt auf dieser
Trasse, die uns in anfänglichen bequemen Steigungen allmählich zum Kloster
Lorch hinüberbringt. Nach Besichtigung der altehrwürdigen Klosteranlagen
sowie der Nachbildung eines hölzernen Römerturms steigen wir vollends
hinab zur Stadt Lorch. Entlang der alten B 29 erreichen wir dann das
Hotel "Wachthaus".

Einkehrmöglichkeiten

Wustenriet, Kleindeinbach, Lorch.

Links

Schwäbisch Gmünd
Lorch