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Tourenplan - Wandertouren


R 13 - zu Fuß


Lorch - Beutental - Wäscherschloß -
Wäschenbeuren - Hohenstaufen -
Göppingen

20 km, Zeit: 5 - 5 1/2 Std



Wegbeschreibung

Im sonnigen Remstal, umgeben von einem Kranz waldiger Höhen, liegt das
alte Städtchen Lorch (288 m). Zur Römerzeit stand in Lorch ein wichtiges
Kastell und gleich hinter der Stelle des späteren Klosters zog der Limes vorbei.
Die Wanderung beginnen wir am Bahnhof.

Wenn wir aus dem Gebäude herauskommen, biegen wir sofort links mit
Blaustrich in die "Poststraße", überqueren die "Gmünder Straße" und
schwenken in die "Hohenstaufenstraße" in Richtung Sportplatz Goldwasen
bzw. Waldcafe "Beutental". Gleich nach dem Brückendurchgang verlassen
wir die mit Blaustrich markierte Straße und gehen rechts an der Tankstelle
vorbei Richtung "Muckensee" (unmarkiert). Wir erreichen die Umgehungs-
straße und folgen ihr links auf dem Gehweg entlang der Straße. Dann
überqueren wir die Brücke über die B 29. Unmittelbar nach der Abzweigung
links Richtung Aalen - Schwäbisch Gmünd biegen wir links ein auf den
Fahrweg, während die Straße geradeaus zum nahen "Waldcafe Muckensee"
führt. In Kürze mündet von rechts der mit Blaupunkt markierte "Rems-Weg" ein
und begleitet uns nun in östlicher Richtung oberhalb der B 29. Später
verlassen wir den Fahrweg nach links und folgen weiterhin dem Blaustrich.
Bald erreichen wir die Brücke über den Beutenbach und wandern zunächst
mit Blaustrich, später mit Blaukreuz ins herrliche Beutental hinein, das mit
seinen dunklen Nadelwäldern an ein Schwarzwaldtal erinnert.

Im Talgrund passieren wir den Beutenhof und die Beutenmühle. Im hintersten
Talwinkel lädt das idyllische Waldcafe zu einer Pause ein. Wir folgen weiterhin
dern Sträßchen mit Blaustrich bzw. Blaukreuz. Bald wenden wir uns dann
vom Sträßchen rechts und folgen dem Waldweg aufwärts zum
Wäscherschloß. Dieses, allgemein als "Wiege der Staufer" bezeichnet,
beherbergt ein interessantes Museum über die Stauferzeit. Vom nahen
"Wäscherhof" nehmen wir den Fußweg neben der Straße geradeaus nach
Wäschenbeuren, wobei wir einen schönen Fernblick vom Braunenberg bis
zur Teck und zum Hohenneuffen genießen können.

In Wäschenbeuren gehen wir zunächst durch die Straße "Im Gewerbegebiet".
Anschließend biegen wir mit Blaustrich links ein in die "Rechbergstraße".
Danach gehen wir kurz die Straße entlang Richtung Maitis. Beim Ortsende
gehen wir rechts über die ehemalige Bahnbrücke und danach sofort links mit
Blaustrich weiter Richtung Hohenstaufen, wobei wir nun direkt auf den
Kaiserberg zuwandern. Wir folgen dann dem grauen, unübersehbaren
Asphaltband hinauf zum linken Waldrand. Bei der Ruhebank kommen wir in
den Wald hinein und steigen hinauf zum Sträßchen von Birenbach her.
Ihm entlang gehen wir mit Rotstrich links hinüber zur Weißjurascholle der
"Spielburg" (Naturschutzgebiet) - mit herrlicher Aussicht. Eindrucksvoll ist der
Blick von hier übers Filstal hinweg zur Kette der Albberge. Während wir die
"Spielburg" rechts liegenlassen, wandern wir bei den ersten Gebäuden des
Göppinger Stadtteils Hohenstaufen links zwischen den Wiesen hinauf zum
Wald, wo wir auf dem breiten Fahrweg bis zum Gipfel des
Hohenstaufen (684 m) hinaufsteigen.
Eindrucksvoll und auch aufschlußreich
sind zunächst die Grabungen mit den
hochgezogenen Grundmauern der
einstigen Burg. Friedrich von Büren,
Stammvater der Staufer, hatte hier schon
vor 1079 eine Burg erbaut. Großartig ist
die Aussicht vom freistehenden Berg:
Gegen Süden liegt tief unter uns das
dichtbebaute Filstal mit der Stadt
Göppingen, dahinter die Hauptkette
der Alb mit ihren wie Perlen aneinander-
gereihten Berggestalten, von Osten nach
Westen und Süden nach Norden der
Braunenberg, Rosenstein, Hohenrech-
berg, Hornberg, Stuifen, das Kalte Feld
und der Heldenberg, anschließend der
Messelberg und die Stöttener Wetterwarte,
davor die Ruine Staufeneck, dann der
Hohenstein und Tegelberg;
weiter erkennen wir den Spitzenberg, Burren, Fränkel und Wasserberg,
Fuchseck, Sielenwang, Kornberg, Boßler, Breitenstein, die Teck, den
Hohenneuffen und in der Ferne die Achalm.
Im Westen werden bei klarer Sicht die blauen Konturen der Schwarwaldberge
sichtbar. Davor ist der Stuttgarter Fernsehturm als beherrschende Landmarke
zu erkennen. Im Norden erscheint der Schwäbische Wald mit seinem
geheimnisvollen Reich. Unter uns zieht das waldige Remstal westwärts und
hinter Schwäbisch Gmünd werden die Ellwanger Berge sichtbar. Vom Gipfel
des Kaiserberges Hohenstaufen wandern wir ein Stück weit den
Anmarschweg zurück und steigen dann links auf dem Fußweg weiter
abwärts, vorbei an der interessanten, links stehenden Barbarossakirche.
Unmittelbar unterhalb befindet sich der Dokumentationsraum für staufische
Geschichte (Öffnungszeiten: Mitte März - Mitte November, täglich von
8.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 17.00 Uhr).
Wir sind nun im Göppinger Stadtteil Hohenstaufen (603 m) angelangt, indem
sich eine Jugendherberge sowie andere Übernachtungsmöglichkeiten
befinden.

Von der Barbarossakirche aus wandern wir die Kaiserbergsteige abwärts,
überqueren beim Gasthof "Goldener Ochsen" die "Reichsdorfstraße", gehen
an der Telefonzelle vorbei und folgen der Markierung Rotstrich (HW 7 Schwäb.
Alb- Oberschwabenweg) bergab (nach der Trafo-Station die Alte Steige
hinab). Nach dem Parkplatz schreiten wir auf dem Sträßchen mit Rotstrich im
Linksbogen abwärts. An der kommenden Wegabzweigung wandern wir auf
dem Schotterweg geradeaus weiter. Bald biegen wir rechts ab Richtung
Waldcafe "Wannenhof" (Mit Rotstrich bzw. Blaustrich). Nach dem Cafe folgen
wir dem HW 7 mit Rotstrich bzw. der Markierung Blaustrich links kurz am
Waldrand entlang und dann in den Wald hinein. Gleich überqueren wir ein
Waldsträßchen und folgen nun wieder dem Rotstrich abwärts ins Roßbachtal,
wo wir auf dem Fahrweg links weitergehen. Bei der links stehenden Hütte
nehmen wir den rechten Weg mit Rotstrich (Dr.-Herbert-König-Weg).

Die Landschaft ähnelt hier dem Schwäbischen Wald. Nach den beiden Teichen
führt der Weg in einen Linksbogen, leicht ansteigend zu einem Sträßchen, dem
wir mit Rotstrich nach rechts folgen. Links bereits die ersten Gebäude der
Stadt Göppingen. Gleich überqueren wir die Straße nach Hohenstaufen und
gehen links dem Rotstrich folgend weiter. Wir verlassen bald den Wald und
marschieren rechts auf dem Fahrsträßchen weiter. Bei der Linksabzweigung
eines Fußweges biegen wir rechts in den Wald mit Rotstrich. (Die
Wegmarkierung läßt hier leider zu wünschen übrig!)

Einkehrmöglichkeiten

Einkehrmöglichkeiten:
Waldcafe Beutental, Wäscherhof, Wäschenbeuren, Schutzhütte auf dem
Hohenstaufen, Ort Hohenstaufen, Waldcafe "Wannenhof", Stadt Göppingen.

Links

Göppingen
Lorch