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Tourenplan - Wandertouren


R 16 - zu Fuß



Bad Boll - ehem. Bertaburg - Kornberg -
Sielenwang - Fuchseck - Wasserberg -
Schlat


15 km, Zeit: 5 1/2 Std.


Wegbeschreibung

In Ortsmitte von Boll (427 m) wandern wir an der Kirche vorbei und mit blauem
Dreieck durch die "Dürnauer Straße". In Kürze biegen wir rechts ein in den
"Kornbergweg" und folgen der Markierung blaues Dreieck Richtung
Bertaburg- Kornberg.
Beim
Gebäude Nr. 30 gehen wir rechts
aufwärts und verlassen gleich den Ort,
um auf dem Fußweg rechts zwischen
den Wiesen dahin bergan zu steigen
Richtung "Boller Heide".
Bald bringt uns das blaue Dreieck durch
den Wald hinauf zur prächtigen
Waldwiese "Boller Heide", einem schönen
Spiel-und Rastplatz mit einer Feuerstelle
und einer Unterstandshütte. Nach dem
Rastplatz gehen wir der Markierung nach
weiter bergan.

Nach der kleinen Waldhütte weist uns das blaue Dreieck links weiter bergan
zur Bertaburg. Nach dem erneuten Überqueren eines Fahrweges steigen wir
links weiterhin bergwärts. Nach zuletzt sehr steilem Anstieg gelangen wir
hinauf zur abgegangenen Burg Landsöhr oder Bertaburg (739 m) auf einem
schmalen, vorspringenden Bergsporn. Von hier sehen wir links hinüber zum
nahen Kornberg sowie hinab zur Autobahn und zum mehr westlich
aufragenden, wuchtigen Massiv des Boßler mit dem gut erkennbaren
Naturfreundehaus.

Nach Überqueren von insgesamt drei Gräben passieren wir eine Schutzhütte
und kommen zum Waldrand. Wir gehen im Rechtsbogen mit blauem Dreieck am
Waldtrauf entlang und wandern gleich um eine Schluchtspitze mit mehrfacher
Wegverzweigung herum. Gleichzeitig stoßen wir auf den mit rotem Dreieck
markierten Wanderweg der Schwäbischen Alb-Nordrandlinie HW 1. Wir
wandern über die Wiese mit rotem Dreieck leicht aufwärts Richtung
Sielenwang- Fuchseck. Wir kommen gleich zu einem Fahrweg und schreiten
ostwärts zwischen den Äckern dahin. Nach wenigen Minuten unternehmen
wir rechts aufwärts steigend einen Abstecher zum Gipfel des
Kornbergs (779 m). Die romantische Waldwiese dort mit ihren
Rastmöglichkeiten ist zwar sehr schön und stimmungsvoll, jedoch von der
Aussicht her nicht lohnend. Die Sicht zuvor vom Waldrand aus aber ist
außerordentlich eindrucksvoll: Deutlich erkennbar springt die Stadt Göppingen
mit dem Hohenstaufen dahinter ins Auge, ebenso die fast unzähligen Orte im
Albvorland sowie der dunkle Kamm des Schurwaldes nördlich am Horizont.
Östlich - nahe - die Höhe Sielenwang, der mächtige Rücken des Fuchseck
und östlich der Hohenrechberg, der seltsam abweisende Stuifen und das
Kalte Feld.

Wir wandern dann zurück zur Abzweigung und folgen dem Fahrweg rechts
mit rotem Dreieck in östlicher Richtung (bei der Linksabzweigung geradeaus).
Bei der baldigen Rechtsabzweigung nach Wiesensteig folgen wir dem
Fahrweg geradeaus und kommen an einer Erddeponie und zwei
Einzelgebäuden vorüber. Mit roten Dreieck wandern wir bald abwärts,
überqueren die Straße nach Gruibingen und steigen sofort wie- der aufwärts
Richtung Sielenwang-Fuchseck-Wasserberg. Auf der Höhe schreiten wir am
Waldtrauf dahin (rechts ein Segelflugplatz). Südlich der Polizeisendeturm von
Aufhausen und die waldigen Höhenzüge im Bereich des oberen Filstals
(Geißentäle). So wandern wir über die aussichtsschöne, stille Höhe
Sielenwang (722 m) dahin. Wanderzeit bis Höhe Sielenwang: ca. 2 1/2 Std.,
Streckenlänge: ca. 7 km.

Von der Höhe Sielenwang wandern wir hinab zum Fuchsecksattel,
überqueren die Straße nach Auendorf-Bad Ditzenbach und folgen gegenüber
sofort dem Fahrweg mit rotem Dreieck aufwärts Richtung
Fuchseck-Wasserberg. Rechts unter uns im Tal Auendorf. Der Fahrweg
schwenkt sogleich rechts ab und wir gehen halbrechts auf dem Fußweg steil
bergan. Auf der Höhe wandern wir bald links mit rotem Dreieck in den Wald
hinein Richtung Fuchseck-Wasserberg, während die Markierung rote Raute
geradeaus nach Auendorf zieht. Ein schöner Weg bringt uns an der Bergkante
entlang hinüber zum Aussichtspunkt Rottelstein. Vor uns, westlich, der
Sielenwang, dahinter die Waldkuppe des Kornbergs, rechts davon der Boßler
und in der Ferne die spitz aufragende Teck. Rechts davon der
Turmberg-Aichelberg, dann das siedlungsreiche Albvorland, nördlich
Göppingen, nordwestlich der Stuttgarter Fernsehturm.

Vom Rottelstein wandern wir links an der Bergkante dahin und stehen schon
nach wenigen Minuten auf dem Gipfel des markant und beherrschend
aufragenden Fuchseck (762 m). Auch hier öffnet sich ein großartiger Blick
über das tief unten liegende Schlat hinweg zu den Dreikaiserbergen, nach
Göppingen und Donzdorf, zum Messelberg, zum Kalten Feld, zum Hornberg
und über dessen Rücken hinweg zum Himmelreich und zum Westbug des
Scheuelbergs. In der Ferne rechts der Turm der Stöttener Wetterwarte.
Vom Fuchseck folgen wir dem roten Dreieck rechts Richtung
Gairenhof-Wasserberg und steigen bald abwärts (an der baldigen
Linksabzweigung nicht zum Fuchseckhof und nach Schlat gehen, sondern
geradeaus mit rotem Dreieck Richtung Gairenhof). Schließlich nähern wir uns
dem aussichtsschönen Gairensattel bzw. dem Gairenhof. Rechts im
Hintergrund der schöngeformte Kegel des Weigoldsberges. Wir überqueren
die Straße zwischen Schlat und Reichenbach und folgen dem HW 1 mit rotem
Dreieck am Gairenhof vorbei steil aufwärts (Naturschutzgebiet) zum
bekannten Wasserberghaus des Schwäbischen Albvereins (700 m).
Die bewaldete Bergspitze des Wasserbergs (751 m) bleibt zur Rechten.

Auch beim Wanderheim öffnet sich ein
lohnender Ausblick, welcher jenem vom
Fuchseck ähnelt. Wanderzeit von Boll
bis zum Wasserberghaus ca. 4 1/2 Std.,
12 km Wegstrecke. Nach einer Rast
wandern wir links am Wasserberghaus
vorbei abwärts (zunächst unmarkiert,
später mit blauem Dreieck). Wir behalten
die Markierung blaues Dreieck und
steigen aussichtsschön und geruhsam
hinab nach Schlat, wo die Tour endet
(Übernachtung).


Einkehrmöglichkeiten

Wasserberghaus (Di. und Mi. Ruhetag), Schlat. Kleines Rucksackvesper mit
Getränken empfehlenswert.

Links

Bad Boll