Stauferland

 

Göppinger Maientag - das historische Kinder- und Heimatfest

Vom 26. - 29. Mai lockt ein buntes Programm in die Hohenstaufenstadt

Der Göppinger Maientag ist eines der ältesten und traditionsreichsten Heimatfeste in Süddeutschland und stellt seit über 350 Jahren die Verknüpfung von Tradition und Moderne dar. Das erste Mal fand das ursprüngliche Friedens- und Dankfest im Jahre 1650 am 11. August statt, um das Ende des Dreißigjährigen Krieges gebührend zu feiern.

Bis zum heutigen Tag ist der Maientag einer der Höhepunkte im Festleben der Hohenstaufenstadt und konnte über die Jahre hinweg seinen historischen Ursprung behaupten. Zu seinem traditionellen Kern gehört der Festzug am Samstagmorgen, der nach dem Auftakt des "Maientagsansingen" am Freitagabend stattfindet. Die Göppinger Schulen und Vereine beleuchten dabei das aktuelle Geschehen in der Stadt aus ihrer Sicht. Dabei wird auch manches Defizit, sei es in der Schule oder in der Kommunalpolitik, auf die Schippe genommen.

Ihm folgt der historische Festzug, in dem in eindrucksvollen Bildern die Geschichte des Filstals und der Hohenstaufenstadt Göppingen erzählt wird - von dem alamanischen Siedlungsgründer Geppo, über Barbarossa bis hin zu dem verheerenden Stadtbrand, dem Schlossbau und der Industrialisierung. Musikalisch begleitet wird die Darstellung von rund 20 Musikkapellen aus der Region. Danach feiert die Stadt auf dem Festgelände vor der EWS-Arena noch bis Montagabend mit aktuellen Fahrgeschäften, Süßigkeiten oder auch bei einer Maß und einem "Göckele" im Festzelt weiter. Den traditionellen Schlusspunkt setzt dann das beeindruckende Feuerwerk am Montag nach Einbruch der Dunkelheit.