Stauferland

 

Lorch

Kloster, Kaiserberge, Kloss

LorchZeitlich weit, räumlich eng - ideal für den Besucher Lorchs. Der Geschichte vom Altertum bis in die Neuzeit lässt sich in Lorch nachspüren - und das in einer faszinierenden Dichte und räumlich eng beieinander. An der Deutschen Limesstraße gelegen wird an den Verlauf des römischen Grenzwalls mit einem rekonstruierten römischen Wachtturm erinnert. Nur wenige Schritte entfernt befindet sich das Kloster. Das um 1100 erbaute Benediktinerkloster diente anderthalb Jahrhunderte lang als Grablege der Staufer. Neben einer Dauerausstellung zum Thema Staufer wurde in den letzten Jahren das 2002 eingesetzte 30 Meter lange und 4,5 Meter hohe Stauferrundbild des Künstlers Hans Kloss. Desweiteren ist Lorch mit seiner reichen Vergangenheit großer Söhne der Stadt Teil der Schwäbischen Dichterstraße. An der Grenze zum Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald gelegen laden idyllische Wanderwege entlang historischer Strecken zur Erkundung von Landschaft und Geschichte ein.

Historie

Vor rund 2000 Jahren war Lorch Grenzstadt. Hier verlief der obergermanisch-rätische Limes und schottete das römische Reich gegenüber den wilden Horden der Germanen ab. Zu einem bedeutenden Zentrum wurde Lorch in der Stauferzeit. Das weithin sichtbare, einstige Benediktinerkloster aus dem zwölften Jahrhundert war Hauskloster und Grablege der Staufer. Die bekannteste Person, die hier ihre letzte Ruhe fand, war Irene Maria von Byzanz, Tochter des damaligen oströmischen Kaisers. Am Ende der Stauferzeit kam Lorch 1251 zu Württemberg. Im Bauernkrieg 1525 wurde das Kloster geplündert und angezündet. 10 Jahre später hielt die Reformation Einzug in Lorch.

Sehenswürdigkeiten

Veranstaltungen


Freizeit

Info

Stadtverwaltung
Hauptstraße 19
73547 Lorch
Tel. 07172 /1801-0
Fax 07172/ 1801-59
tourist@stadt-lorch.de
www.stadt-lorch.de